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Weltmeister 2009!
[Bild nicht gefunden]Es ist geschafft! Nach 7 Jahren hat das Dream Team wieder eine Weltmeisterschaft für sich entschieden. Auf den Weltmeisterschaften in Freiburg spielte die niedersächsische Laufgemeinschaft ihren Heimvorteil gegenüber der ausländischen Konkurrenz voll aus und wurde verdient Weltmeister 2009.
Der Wettkampftag begann für die Mannschaft mit dem offiziellen Training in der Messehalle. In der 25-minütigen Trainingseinheit konnten sich die Läuferinnen und Läufer an die Bodenverhältnisse sowie die Atmosphäre in der Halle gewöhnen. Insgesamt war das Trainerduo mit Annette Ziegenhagen-Gielnik und Wolfgang Grampp mit der Leistung des Teams zufrieden, sodass alle mit einem positiven Gefühl von der Bahn gingen.
Anschließend an das Training waren die nächsten drei Stunden mit den Vorbereitungen für den am Nachmittag stattfindenden Wettbewerb ausgefüllt. Haare wurden geflochten, Augen geschminkt und ein gemeinsamer Spaziergang komplettierte die gemeinsame Einstimmung auf den Wettbewerb.
Um 16.30 Uhr war es endlich soweit – der Wettbewerb Meisterklasse Formationslaufen begann. Mit der Startnummer 10 hatte das Dream Team eine vorteilhafte Startnummer. Die Favoriten, das Team Albinea aus Italien, zeigten als dritte Formation ein temporeiches Programm was jedoch durch die Bekleidung und fehlende Tempowechsel in der Musik Kritikpunkte bot. Sie erhielten dennoch hohe Wertungen. Auch die deutsche Konkurrenz Skate That aus Delmenhorst zeigte ein fehlerfreies Programm.
Als vorletzte Formation nahm das Dream Team die Herausforderung an. Motiviert durch die vollen Zuschauerränge und die heimische Unterstützung der Fans präsentierte die Formation ein nahezu fehlerfreies Programm. Die kleinen Ungenauigkeiten trübten aber keineswegs den Gesamteindruck der ausgewogenen Choreographie, die die Dynamik der Musik wiederspiegelte. Die A-Noten um 9,7 verdeutlichten das hohe technische Niveau dieser Laufgemeinschaft. In der B-Note erhielt das Team von dem argentinischen Kampfrichter sogar einmal eine 10,0. Mit einer knappen 3:4 Entscheidung gewann das Dream Team vor zwei italienischen Gruppen die Goldmedaille.