Dream Team holt alle drei nationalen Titel

Freude Am Samstag war es endlich soweit, der Kampf um den begehrten Deutschen Meistertitel im Formationslaufen war gekommen. Die diesjährigen Deutschen Meisterschaften für Rollkunstlauf, Tanz und Formationslauf fand im hessischen Ober-Ramstadt statt.

Der Großteil des Teams reiste in den frühen Morgenstunden mit dem Bus zum Austragungsort. Dort angekommen, bereitete man sich auch schon bald auf das Training in der Wettkampfhalle vor. 15 Minuten hatte die 16-köpfige Mannschaft, um sich an den Boden und die Abmessungen der Halle zu gewöhnen. Der Boden ließ keine Wünsche offen, dennoch lief das Dream Team sehr verhalten und mit vielen Unsicherheiten. Besondere Probleme bereitete ein Kreuzungsmanöver, welches den Läufern später noch zum Verhängnis wurde. Insgesamt konnte man mit dem Training also nicht zufrieden sein.

Anschließend an das Training wurde direkt mit den gewohnten Vorbereitungen für den Wettkampf am Abend begonnen. Es wurde geschminkt, die neuen Kunstzöpfe geflochten und im Haar festgesteckt. Kurz vor Wettkampfbeginn versammelten sich noch einmal alle, um die im Training vorgenommenen Änderungen und weitere wichtige Abstimmungen ohne Rollschuhe durchzugehen.

Mit der Startnummer 4 von insgesamt vier antretenden Formationen hatte das Dream Team eine gute Ausgangsposition. Alle waren motiviert das Feld „von hinten aufzurollen”. Doch schon bei dem zweiten Beitrag der engsten Konkurrenten  – dem Team Skatetastik – gab es die ersten Überraschungen. Die Mannschaft um Trainer Maik Purrmann kam widererwarten nicht gut durch ihr schnelles Programm und stürzte dreimal. Die Spannung stieg und die Läuferinnen des Dream Teams waren froh, als sie als vierte Formation auf die Fläche durften. Der Anfang der Kür begann verhalten, viele kleine Unsicherheiten besonders im ersten Kreisschritt trübten die Vorstellung der Gruppe. Als dann auch noch ein Kreuzungsmanöver zu Bruch ging und zwei Läuferinnen stürzten, hatten viele das Team schon abgeschrieben. Das Team selbst konnte sich jedoch durch den Sturz noch einmal motivieren und war festentschlossen durch einen guten „Restlauf” den Titel doch noch zu gewinnen. Jeder einzelne konzentrierte sich und das Dream Team lief von da an ein fehlerfreies Programm. Natürlich schlugen sich der Sturz und die weiteren vorangegangen Unsicherheiten in der Wertung wieder, dennoch waren die Läuferinnen zufrieden, da sie wie es sich für ein echtes „Dream Team” gehört, zusammengehalten und sich bis zum Ende durchgebissen haben. Mit dem Titel des Deutschen Meisters konnte das Dream Team auf eine bisher sehr erfolgreiche Saison zurückblicken und sicherte sich alle nationalen Titel. Der Gewinn des zweiten Titels durch das „Junioren Dream Team” komplettierte diese Meisterschaft für das Trainerduo Annette Ziegenhagen- Gielnik und Wolfgang Grampp.

Das Team Skatetastik gewann den Vize-Meistertitel und die Formationen aus Remscheid und Winnenden belegten die Plätze 3 und 4. Allen Mannschaften noch einmal herzlichen Glückwunsch!

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Training Landesmeister 2009 nach dem großen Essen Annika
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